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Du tust mir gut

Veröffentlicht am 06.11.2018

Die dunkle Welt auf deiner Schulter

Lass dir helfen - ich streife sie dir ab

schmeiss sie lässig in die Mottenkiste

jag sie den Klageberg hinab

Ich hab schon so viele Songs geschrieben

um laut zu schreien wie sehr ich dich mag

mit so viel Liebeszeichen, Träumen

der Sehnsucht nach dem einen Tag

an dem ich glasklar vor mir sehe

den einen Vers - der alles sagt!

Doch ich glaub, ich muss noch Worte neu erfinden

weil die vorhandenen reichen nicht

sie müssen Lebenswillen um uns binden

Seelenschweißvereinenpflicht

Herzstraßenakrobatiktornisterhut

Mützenflashbackhügelfrüchtemut

Millionenmeereskrötenrückwärtstrinken

halt nur sagen:

Du tust mir gut

So wird es immer sein

(Joe Brandy)

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Kleine Karten - große Wirkung?

Veröffentlicht am 30.10.2018

<Hey hast du nicht auch ein Buch geschrieben?> dieser Satz begegnet mir zur Zeit schon häufiger mal. Alles wissenswerte zu meinem Roman NANGIJALA habe ich auf dieser Homepage zusammengetragen und veröffentlicht. Von daher versuche ich auch immer die Aufmerksamkeit der interessierten Menschen auf diese Homepage zu lenken, auf der - wer möchte - alle Infos rund um den Roman NANGIJALA finden kann. In erster Linie natürlich auch ein paar ausgewählte Leseproben. Grundsätzlich versuche ich diese Seite immer aktuell zu halten und gerade auch mit diesem Blog mit neuen Infos und Gedanken zu füttern. Als kleines <give away> habe ich mir jetzt neu auch einige NANGIJALA Visitenkarten drucken lassen, die ebenfalls als erstes auf diese Homepage hinweisen. Ich hoffe das die Leute hier dann genügend Input finden um neugierig zu werden. Oft ist es leichter  (und auch unverfänglicher) bei Begegnungen kurz auf diese Homepage hinzuweisen, und schnell beim Good Bye eine der kleinen Karten zu übergeben. So ist der Plan.... Ich bin gespannt wie sie ankommen werden.

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Berichterstattung in der Lippstädter Tageszeitung

Veröffentlicht am 23.10.2018

Am heutigen Dienstag wurde in der Lippstädter Tageszeitung <der Patriot> im lokalen Teil ein toller Artikel veröffentlicht, der sich mit der NANGIJALA Veröffentlichung in der Paperback Ausgabe bei AMAZON beschäftigt und kräftig dafür die Werbetrommel rührt. Das hat mich sehr gefreut und ich hoffe das dieser Artikel noch einmal neue Lese Freunde auf mein Buch aufmerksam machen wird. Auf jeden Fall gilt mein besonderer Dank den beiden Redakteuren Dagmar Meschede und Michael Görge die NANGIJALA in dieser schönen Art und Weise vorgestellt haben und vor allem dieser Vorstellung so viel Platz eingeräumt haben. Das bleibt unvergessen.

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Fliegende Schweine in Dortmund

Veröffentlicht am 21.10.2018

  <Egal, was Joe und ich auch zusammen unternahmen, es machte Spaß, es bereicherte unser Leben, es war schön. Wunderschön. Wir fühlten uns gut. So gut wie nur Liebende sich fühlen können. Pia Grünwald ist sicherlich kein Kunstkenner und auch Zeit ihres Lebens nicht als ständiger Galeriegast unterwegs gewesen, das muss ich unumwunden zugeben. Sicher wäre ich auch ohne Joe nicht auf den Gedanken gekommen, eine solche Unternehmung zu machen. Joe öffnete mir mit solchen Vorschlägen immer wieder neue Türen. Türen, hinter denen sich neu gestaltete Räume verbargen, die es zu erkunden galt. Ich lernte nach und nach mich immer sicherer in diesen Räumen zu bewegen und genoss es, selbst darin auch alleine herum zu stolzieren. Schnell ertappte ich mich dabei, auch aus den Fenstern zu schauen und weitere Klinken selber in die Hand zu nehmen. Immer mehr konnte ich erkennen, dass ich auch leicht sehr viel aus diesen Räumen mit in meine eigene Welt nehmen konnte. Meine Welt wurde zu einem Erlebnispark, der ständig expandierte. So in der Art. Ich empfand diese neuen, mir fremden Eindrücke als Bereicherung für mein Leben. Ausstellungen zu besuchen und durch Museen zu streifen, ist seitdem zu einem festen Bestandteil meiner Freizeit geworden. Ein Grundstein dafür war sicherlich auch jener Tag in Siegen. An dieser Stelle noch mal ein fettes Dankeschön an Paul.> 

Diese Sätze hat Pia aufgeschrieben um ihren Besuch bei der Paul Mc Cartney Ausstellung im Kunstforum Lyz in Siegen zu beschreiben. Es ist eine schöne Vorstellung, dass solcherlei Aktivitäten auch Joe & Pias Leben weiter begleiten würden. Als ich im Dortmunder U weilte um die <Pink Floyd Exhibition - their Mortal Remains> Ausstellung anzuschauen, musste ich mir automatisch wieder vorstellen, wie auch Joe & Pia durch diese Räume streifen würden, um in diese Pink Floyd Welt einzutauchen. Wahrscheinlich für die Beiden auch ein Pflichttermin.

 

 

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Die wahre Liebe und die Heinbuchenhecke

Veröffentlicht am 17.10.2018

Die wahre Liebe ist wie eine Heinbuchenhecke. Man kann regelmäßig ihre Äste abschneiden, ihre Blätter können verwelken und austrocknen. Alles egal, sie wachsen immer wieder neu! Ihre Äste werden stärker, verzweigter, größer! Von Jahr zu Jahr wächst sie höher, ihre Verästelung wird dichter und dichter, ihre Wurzeln treiben immer weiter in die Erde und können selbst in tieferen Regionen noch das lebenspendende Wasser an sich binden. Kein Sturm kann ihr etwas anhaben, sie bietet Schutz und Sicherheit, lässt Vögel ihre Nester bauen, Igel in ihrem Laub sicher schlafen. Sie ist im Frühling, im Sommer genau so schön wie im Herbst. Selbst im Winter hält sie ihre welken Blätter so lange fest, bis die neuen Triebe wieder frisches Grün hervorzaubern. Und auch eine Heinbuchenhecke braucht Pflege, dann bleibt sie ihr ganzes Leben lang schön.

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Einsamkeit im Kirmestrubel

Veröffentlicht am 14.10.2018

<Der Oktober war wie gewohnt beherrscht von den traditionellen Kirmesveranstaltungen hier im heimischen Raum. Zuckerwatte, Schießbuden, Karussells und Bierzelte nahmen die Welt gefangen. Ständig war irgendwer, irgendwie in dem Rummel-Bummel-Trubel involviert - durch Vereine, Familie, Bekannte, Freunde, Belegschaften. Nur Pia Grünwald fehlte. Das war nicht weiter tragisch. Tragisch jedoch war meine nüchterne Erkenntnis: Ich wurde von niemanden vermisst.>

Pia hätte sich insgeheim einen Anruf gewünscht, ein Anruf der sie aufgefordert hätte, doch mal auf einen Spaziergang über die Anröchter Herbstkirmes mitzukommen. Können sie sich vorstellen ganz alleine über eine Kirmes zu schlendern? Pia konnte es nicht. Also blieb sie allein zu Haus. Sie fühlte sich, als wenn sie in einem tiefen dunklen Loch sitzen würde, mit glatten und glitschigen Wänden. Hochklettern unmöglich. Fast schon war es so, als wenn sie gefallen daran finden würde, sich in ihrem Schmerz zu suhlen. Eine Arbeitskollegin tauchte oben am Rand des Loches auf und schob Pia eine Leiter herunter. An der untersten Sprosse hing eine Eintrittskarte für eine Musical Vorstellung der UP WITH PEOPLE Gruppe im Anröchter Bürgerhaus.

ROADS hieß das Programm, es wurde zu einer Straße hinaus aus Pias Dunkelheit. Es tut gut wenn man Menschen hat, die einen auf andere Gedanken bringen....Was gibt es wichtigeres als Freunde?

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Nangijala wieder zu Hause

Veröffentlicht am 10.10.2018

NANGIJALA wieder zu Hause angekommen, so in etwa kam es mir vor, als ich gestern Abend im Windpark Effeln auf dem Haarstrang spazieren gegangen bin. Vorbei an den - jetzt abgemähten - Feldern. Allein, begleitet vom Wind und dem leisen Geräusch der riesigen Rotorblättern die sich unermüdlich drehen, majestätisch, im Einklang mit der Natur. Welt, schenk mir deinen Wind und ich gebe dir dafür den sauberen Strom zurück. Die Sonne neigt sich unaufhaltsam dem Horizont entgegen. Ein roter, warmer Feuerball der die sich spärlich versammelten Wolkenfetzen in bunte Farben taucht um den Horizont zu schmücken. Dieses wunderschöne Schauspiel begleitet mich über die Schotterwege über die sonst nur die riesigen Traktorenräder heizen. Ich muss denken an die unzähligen Stunden die ich hier schon verbracht habe. Auf den Treppenstufen vor den Windradmasten sitzend, den Blick Richtung Ruhrgebiet und Teutoburger Wald. Hier kriegt man den Kopf frei, hier habe ich so manchen Einfall abgespeichert der meine Nangijala Geschichte weiterbringen sollte, und der oft den Weg auch in den Roman geschafft hat. Auch Pia habe ich hier entlang schlendern lassen, zusammen mit ihrer Mutter und auch sie konnten hier ihre Seelen entrümpeln und von all zu viel Ballast befreien. Der Haarstrang bei den Windrädern ist einer der schönsten Orte die ich kenne, ein jeder sollte sie einmal besuchen.

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A Star is born

Veröffentlicht am 08.10.2018

Ich habe am Wochenende einen großartigen Film gesehen A STAR IS BORN, in den Hauptrollen Bradley Cooper und Lady Gaga. In diesem Film geht es sehr viel um die Kraft der Musik, Musik ist der gemeinsame Nenner, der Auslöser der den Funken überspringen lässt, der rote Faden der ihren gemeinsamen Weg begleitet und die  Musik ist auch letztendlich das, was bleibt. Ein Song eine Melodie für die Ewigkeit. Töne die bis ins NANGIJALA schwingen, die Grenzen überwinden. Musik gibt den Protagonisten Kraft - trotz ihrer Alltags Probleme. Nie kommen sie sich näher, als wenn sie gemeinsam hinterm Mikro stehen. Als Joe und Pia auf ihrer Sonntagswanderung - Rund um den Hennesee - auf Musik zu sprechen kommen versucht Joe ihr einen Einblick in sein "Brandy Universum" zu geben, Joe erklärt: " Nichts auf der Welt ist so intensiv wie Musik! Es gibt nichts Vergleichbares. Musik kann alle Grenzen überwinden, alle Mauern durchbrechen, alle Worte, alle Buchstaben und Zahlen ersetzen. Musik kann Leben leben. Versuche, das zu beschreiben, heißt schon ihr Unrecht zu tun. Man muss die Musik fühlen und zulassen. Dann wird man eins mit ihr - wenn man es will." Pia schreibt diese Worte auf und kommt zu der Erkenntnis: Ich hatte in meiner ganzen realen Welt noch nie jemanden mit so viele Hingabe und Leidenschaft über Musik sprechen hören wie Joe an jenem Nachmittag. Er schien irgendwie zweigeteilt zu sein. Die eine Hälfte ging mit mir den Wanderweg entlang, die andere Hälft formte schon längst Töne, Melodien und Worte, um diesen Tag zu beschreiben und ihn nachzuempfinden. Klänge, die allen Scheiss der Welt wegspülen können. 

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So einfach

Veröffentlicht am 05.10.2018

Joe hat es immer bedauert, dass es dieser Text nicht in den Roman NANGIJALA geschafft hat, von daher landert er hier und heute dann mal in diesem NANGIJALA Blog.                                                                                       

       So einfach

         Du sagst es wär so einfach

        wenn du nur bei mir bleibst

wenn ich deine Nähe spüre

und du mir die Zeit vertreibst

und dann dreht sich diese Erde

nur für uns

der Rest bleibt stehn

und wir hören sie alle sagen

sie werden sicher untergehn

hast du die Kraft das auszuhalten

hast du die Kraft für den Anstieg

Hast du die Kraft sie abzuwehren

hast du die Kraft für einen Sieg

und alles wird so anders

und alles wird so schön

und alles ist für uns nur

für den Moment fürs Wiedersehn

ich denke nicht an Gestern

ich denke nicht nach vorn

ich lebe für den Moment jetzt

ich hab dich auserkorn

gegen alle Widrigkeiten

gegen alle Widrigkeiten

hat sich auch die ganze Welt verschworn

du sagst es ist so einfach

sei es nur für diese Nacht

genießen jeden Augenblick

halten wir gemeinsam wacht

Probleme groß wie Felsen

stürzen sie auf uns herab

kreuzen unsere Wege

ziehn uns tief mit sich hinab

doch du sagst es ist so einfach

forderst nur meine Liebe hier

und gehen wir auch unter

ich bleib trotz allem nur bei dir

(Joe Brandy)

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der Deal

Veröffentlicht am 04.10.2018

Pia hat einen Deal abgeschlossen, mit ihrem kleinen Freund dem Eichhörnchen. "Passt du auf meine Schwester auf wenn ich nicht da bin? Ist das ein Deal für dich?" Zur Belohnung gibt es Haselnüsse, abgelegt auf der Grabplatte in Form eines Herzens, in Form von Buchstaben, in Form eines Kreuzes. Pia ist da sehr einfallsreich. Das Tier - zutraulich und treu - kommt ihr vor wie ein Bote aus der anderen Welt, wie von Stella geschickt. Wenn sie das Tier streichelt ist es als wenn sie Stellas weiche Haut berühren kann.  Diese magischen kleinen Begegnungen werden für Pia zu einem wichtigen Ritual, ein wichtiger Teil ihrer Trauerbewältigung. Pia hat zunächst Angst mit Menschen darüber zu sprechen, Angst davor ausgelacht zu werden, Spott zu ernten, viele kleine Stiche in ihr Herz, welches sowieso geschunden ist. Pia hat Angst davor, dass diese letzte - für sie so schöne - Form von Begegnungen mit ihrer Stella, von ihrer Umwelt kaputt gemacht wird. Kaputt gemacht weil sie nicht in unsere Welt gehören. Weil nicht sein darf was nicht sein kann....oder doch?

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